Element 2

Optimierung der Schweizer Recyclinglandschaft: Projekt Recycling 2030

- 14 - Swiss Recycling hat an ihrem Recyclingkongress 2014 im Januar das Projekt „Recycling 2030“ vorgestellt.

„Recycling 2030“ startete Ende 2013 und hat zum Ziel, die Möglichkeiten der Weiterentwicklung in Richtung Ressourcenwirtschaft aufzuzeigen und entsprechende Massnahmen umzusetzen. Der Grundsatz des Projektes lautet, optimale Verwertungsquoten zu finden, statt auf eine Maximierung der Quoten zu setzen. Damit wird im Sinne der Ökoeffizienz gehandelt und auf ein verantwortbares Kosten-Nutzen-Verhältnis Wert gelegt.

Ein Schwerpunkt des Projektes ist laut Swiss Recycling der Aufbau eines schweizweiten Kunststoff-Recycling-Systems für Haushalte. Hinzu kommen unter anderem die Festlegung von sinnvollen Indikatoren für die Ökoeffizienz und deren Kommunikation sowie eine Optimierung des Siedlungsabfallrecyclings.

Einbezug aller AkteureUm einen nachhaltigen Beitrag zur Recyclinglandschaft Schweiz zu leisten, werden Akteure aller Branchen in das Projekt miteinbezogen. Swiss Recycling will damit sowohl Anreize für die Wirtschaft schaffen als auch gleichzeitig auf freiwillige Lösungen setzen, wenn es um die Umsetzung von neuen Separatsammlungen geht. Nur wenn alle relevanten Anspruchsgruppen an einem Strick ziehen, lassen sich das Recycling bzw. die Separatsammlungen sinnvoll optimieren und tragen gemeinsam zur Umsetzung der Grünen Wirtschaft bei.