Die Migros beweist Verantwortung
Das ist doch safe Greenwashing." Diese Behauptung prangt auf der Titelseite des ersten Nachhaltigkeitsmagazins der Migros-Gruppe. Ein Vorwurf, der schnell fällt, wenn sich ein Unternehmen mit Nachhaltigkeitsthemen exponiert – und der zurecht ernst genommen
werden muss. Das Magazin stellt sich den kritischen Fragen der Gesellschaft. Es möchte komplexe Nachhaltigkeitsthemen nahbar machen und die Menschen, Initiativen und Bemühungen hinter dem Engagement vorstellen – und zwar von allen wichtigen Unternehmen der Migros-Gruppe.
Von Verpackungen, Plastiksammeln und Kuhfladen
Konkret erzählen die Geschichten im Magazin etwa davon, wie die Migros-Industrie ihre
Verpackungen optimiert, damit diese besser recycelt werden können. Warum die Migros-
Gruppe den RecyBag, den neuen Sammelsack für Plastikverpackungen und Getränkekartons, fördert. Oder wie aus Mist und Gülle von Schweizer Bauernbetrieben Strom wird, und welche Auswirkungen das auf die Wertschöpfungskette der Migros hat.
Was das Heft von einer polierten Broschüre unterscheidet, sind die Statusberichte: Sie
zeigen transparent auf, wo die Unternehmen der Migros auf Kurs sind, und wo es bis zur
Zielerreichung noch zu tun gibt.
Kleine Auflage, grosse Reichweite
Das Magazin erschien Anfang Juli in einer Auflage von wenigen hundert Exemplaren für eine
ausgewählte Gruppe von Geschäftspartnern und Medienschaffende. Es ist aber auf der Website für alle Interessierten als E-Paper sowie als PDF zum Download verlinkt. Das
Magazin gibt es auch auf Französisch und Italienisch.
Greenwashing? Nein. Sondern die Überzeugung, dass Themen rund um Klimaschutz –
gerade in Zeiten, in denen sie wenig populär sind – eine Plattform verdienen.
Autorin: Nina Huber, Redaktorin Nachhaltigkeit Migros-Gruppe