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Sieben Wochen öbu: Andrin über Bauen, Kunststoff und die Studienwahl

- Sieben Wochen verstärkt Andrin als Praktikant das öbu-Team. Der gelernte Zeichner Fachrichtung Architektur aus dem Kanton Zug prüft, ob ein Studium im Bereich Nachhaltigkeit zu ihm passt. Im Interview erzählt er, wie er zu öbu gekommen ist und welche Themen ihn dabei besonders beschäftigen.

Wer bist du, und was machst du normalerweise?

Ich komme aus dem Kanton Zug und habe eine Lehre als Zeichner Fachrichtung Architektur abgeschlossen. Zu Beginn der Lehre war die Idee eigentlich, danach Architektur zu studieren. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich aktiv – und versuche, meist mehr oder weniger hoffnungslos, meine Klavierübungen aufrechtzuerhalten.

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Andrin Scharpf, Praktikant bei öbu

Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Praktikum bei öbu zu machen?

Im Verlauf meiner Lehre habe ich realisiert, dass die ursprüngliche Idee eines Architekturstudiums nicht mehr ganz aktuell ist. Also habe ich mich informiert, welche Aus- und Weiterbildungen für mich sonst noch infrage kommen, und bin dabei unter anderem auf das Studium «Sustainability Manager» gestossen. Die Themen, die dort behandelt werden, fand ich sehr interessant. Über eine andere Firma, bei der ich mich für ein Praktikum in diesem Bereich beworben hatte, bin ich dann glücklicherweise auf öbu gestossen.

Was verbindest du bisher mit nachhaltigem Wirtschaften?

Einerseits ein möglichst breit integriertes und energiearmes Recycling. Daneben ist gerade in der Baubranche adaptives Bauen anzustreben: Ein Gebäude sollte so geplant sein, dass es flexibel für andere Nutzungszwecke umgebaut werden kann. Auch der Innenausbau spielt dabei eine Rolle, dort sollte mehr verschraubt statt verklebt werden. Die Frage ist dabei aber immer, wie einfach solche Ansätze umsetzbar und wie wirtschaftlich sie sind.

Gibt es ein Thema, das dich aktuell besonders interessiert?

Ehrlich gesagt habe ich mich vor dem Praktikum noch nicht sehr tief mit der Thematik befasst. Ein grosser Erfolg wäre aus meiner Sicht die Entwicklung eines nachhaltigeren Kunststoffersatzes, der dieselben Eigenschaften hat und sich ähnlich günstig produzieren lässt. Ab und zu stosse ich zufällig auf Berichte über die Suche nach solchen Alternativen, die ich spannend zu lesen finde. Sehr interessant finde ich aber auch die Wiederverwendung von Stahlträgern im Bau - ein Projekt, mit dem ich mich gerade bei öbu beschäftigen darf.

Du überlegst dir ein Studium im Bereich Nachhaltigkeit. Was reizt dich daran?

Einerseits die Themen, die dort behandelt werden. Und dann ist die Auseinandersetzung mit einem Gebiet, das schlussendlich zu einer Reduktion des CO₂-Ausstosses führen kann, sowieso eine gute Sache. Dieser Sommer war nicht nur in der Schweiz ein gutes Beispiel für die immer regelmässiger werdenden Folgen der Klimaerwärmung.

Was wäre für dich nach dem Praktikum ein gutes Ergebnis?

Idealerweise habe ich bis dann einen breiten Einblick in diesen Bereich erhalten und konnte an verschiedenen Projekten und Arbeitsschritten mitarbeiten. Immer spannend sind abwechslungsreiche Aufgaben, die teils aus kreativen Tätigkeiten und teils aus interessanten Recherchen bestehen. Schon in den ersten Tagen hat mich positiv überrascht, an wie vielen verschiedenen Ideen und Konzepten heute bereits gearbeitet wird. Super wäre natürlich auch, wenn mir dieses Praktikum bei meiner Studienentscheidung hilft.

Wir wünschen Andrin eine spannende und lehrreiche Zeit bei uns!