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myclimate Klimawerkstatt – Lernende realisieren eigene Energie–Projekte im Betrieb

Die myclimate Klimawerkstatt verbindet jugendliche Kreativität und Engagement mit fundiertem Umweltwissen und Klima-Know-how. Lernende aus der ganzen Schweiz erfinden Produkte und starten Projekte, die CO2 reduzieren, energieeffizient sind oder zur Sensibilisierung genutzt werden. Die besten Ideen gewinnen einen Preis.

Das Resultat lässt sich sehen: 3'000 Lernende aus rund 85 Berufsschulen, Ausbildungsverbünden und Betrieben haben in den letzten 4 Jahren an der Klimawerkstatt teilgenommen197 Projekte wurden bereits realisiert. Ein Beispiel ist die Firma Gfeller aus Hinterkappelen mit ihrem Projekt „Energissimo - Lernende werden zu Energiebotschaftern“. Die Lernenden der Gfeller Elektro AG machten sich kundig, um in den Haushaltungen der Energiestadt Wohlen, zu der Hinterkappelen gehört, als Energiebotschafter aufzutreten. Mittels eines einfachen Fragebogens untersuchten sie die Haushaltungen auf ihr Sparpotenzial und erarbeiteten mit den BewohnerInnen konkrete Sparmassnahmen. Das geplante Energiespar-Potential pro Jahr beträgt ca. 100'000 kWh (59'5000 kg CO2eq), was dem Verbrauch von rund 20 Haushaltungen entspricht. Im Juni starteten sie mit den Hausbesuchen.

"Die myclimate Klimawerkstatt ermöglicht es Lernenden Verantwortung für eine nachhaltige und ökologisch bewusste Berufsausübung und Firmenkultur zu übernehmen - damit trifft sie den Nerv der Zeit. Wir sind stolz auf das tolle Projekt unserer Lernenden und können die Klimawerkstatt ohne Wenn und Aber weiterempfehlen."

Andreas Jost, Ausbildungsverantwortlicher Gfeller Elektro AG

Auch dieses Jahr werden Projekte in den 4 Kategorien Energie, Sensibilisierung, Innovation und Planung gesucht. Anlässlich der Prämierung werden sie Mitte Juni 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die besten Projekte erhalten eine Auszeichnung von CHF 1000

Der Klimawerkstatt-Wettbewerb lässt sich leicht als Projekt- oder Vertiefungsarbeit in den Schulunterricht bzw. die betriebliche Ausbildung integrieren.

In Partnerschaft mit der SBBK (Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz), der SDK (Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen), Öbu (das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften) und dem hep verlag. Unterstützt von Stiftungen und Unternehmen.

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