Energieabgabeszenarien SR20/2000
Energieabgabe-Szenarien 2000: Plus oder Minus in der Erfolgsrechnung?
Zusammenfassende Auswertung von Unternehmensresultaten
Am 24. September 2000 stimmte das Schweizer Volk über drei energiepolitische Vorlagen ab. Die Umweltabgabe (Energielenkungsabgabe für die Umwelt oder Grundnorm, Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Energie-Umwelt-Initiative) wäre ein erster Schritt Richtung ökologische Steuerreform gewesen, die beiden Fördervorlagen (die Solar-Initiative und der Gegenvorschlag Förderabgabe) wollten den erneuerbaren Energien zur weiteren Verbreitung verhelfen.
Die Frage einer ökologischen Steuerreform gehört zu den Kernthemen der Öbu. Der Vorstand unterstützte die Umweltabgabe mit Überzeugung, da diese Vorlage alle Kriterien für eine wirtschaftsverträgliche Energieabgabe erfüllt hätte. Sie wäre insbesondere planbar eingeführt worden sowie staatsquotenneutral ausgestaltet und international verträglich gewesen. Bezüglich der Förderabgaben engagierten sich die Öbu-Mitgliedfirmen in beiden Lagern, die Reaktionen reichten von starker Befürwortung bis zu prinzipieller Ablehnung. Unsere Vereinigung gab daher in dieser Frage keine Empfehlung ab. Die vorliegende Untersuchung ”Energieabgaben: Plus oder Minus in der Erfolgsrechnung?” aus dem Jahre 2000 sollte WirtschaftsvertreterInnen helfen, ihre Meinung vermehrt auf Fakten statt Ideologien zu stützen.

