Öbu-Preis 2009 geht an Bank Coop

Am Abend des 9. Dezember 2009 hat die Zürcher Regierungspräsidentin Regine Aeppli im Kunsthaus Zürich die Gewinner des Öbu-Preises für den besten Nachhaltigkeitsbericht geehrt. Der Preis wurde zum sechsten Mal in feierlichem Rahmen überreicht. CEO Andreas Waespi durfte für die Bank Coop den ersten Preis bei den Grossunternehmen entgegennehmen. Zweit- und drittplatziert waren Novartis und Ernst Schweizer AG, Metallbau. Gewinner bei den KMU war erneut der Brillenglashersteller Knecht & Müller.

Die Preisträger A. Waespi, Bank Coop (1.Preis), Laudatorin Regierungsrätin R. Aeppli, H.R. Schweizer, Schweizer (3. Preis) und P. Müller, Knecht&Müller (Gewinner KMU)

Der Öbu-Preis beurteilt seit 1999 zweijährlich die Qualität der Nachhaltigkeitsberichte von Schweizer Unternehmen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen sind Transparenz und eine glaubwürdige Kommunikation unabdingbar. Sie sind Voraussetzung für Vertrauen und damit ein wichtiger Beitrag zur Akzeptanz des unternehmerischen Handelns. Schaffen lässt sich diese Transparenz durch eine glaubwürdige Berichterstattung darüber, wie die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft in Unternehmen wahrgenommen wird. Der Öbu-Preis würdigt die Anstrengungen der Betriebe, die in diesen wichtigen Bereichen offen über ihre Ziele und Leistungen – und auch ihre Schwierigkeiten – berichten.


Am 9. Dezember 2009 wurden anlässlich einer gut besuchten Feier im Kunsthaus Zürich die Preisträger geehrt: Bank Coop Chef Andreas Waespi freute sich sehr über den ersten Preis. Den zweiten Rang bei den Grossunternehmen belegte Novartis und den dritten Preis durfte Hans Ruedi Schweizer, Unternehmensleiter der Ernst Schweizer AG, Metallbau entgegen nehmen. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen gehörte die Bühne wie bereits zwei Jahre zuvor Peter Müller, Inhaber von Knecht & Müller.

Die Zürcher Regierungsratspräsidentin Regine Aeppli gratulierte den Gewinnern des Öbu-Preises: „Die heute ausgezeichneten Firmen gehen ihren Weg in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung. Und wir dürfen sie mittels Berichterstattung dabei begleiten, in guten wie in schlechten Zeiten. Das ist vorbildlich. Herzlichen Dank.“

Alle 40 für den Wettbewerb eingegangenen Berichte wurden in einem ersten Schritt auf der Basis eines Bewertungsinstruments geprüft, das sich primär an den Kriterien der Global Reporting Initiative orientiert. Für die Methodik verantwortlich ist Prof. Dr. Claus-Heinrich Daub, Leiter des Kompetenzschwerpunkts Nachhaltiges Management am Institut für Unternehmensführung der FHNW. In einer zweiten Stufe beurteilte eine Jury von ExpertInnen die Berichte nach den Kriterien Vollständigkeit, Relevanz, Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit, Publikumsgerechtheit und Gesamteindruck.

Das Trio Artemis sorgte mit Astor Piazzollas „Jahreszeiten in Buenos Aires“ ganz im Sinne der Nachhaltigkeit für den musikalischen und feierlichen Rahmen. Die SGS sponserte das Preisverleihungsevent.

Links zu den Berichten der Preisträger:
Bank Coop
Novartis
Ernst Schweizer AG, Metallbau
Knecht & Müller